Die Beleuchtung

Mit dem Rumpfhersteller wurde besprochen, dass er das Beleuchtungskit aussucht und verbaut. Die Lichter so realitätsnah wie nur möglich, und die Scheinwerfer in der Front im Rumpf eingelassen.

Die verbauten Sensoren

JETI DUPLEX E2 Messerweiterung
Artikel-Nr. 80001316
(zum gleichzeitigen Anschluß von bis zu 2 Sensoren an einen Duplex Empfänger)




DUPLEX 2.4EX MUI 150 Spannungs/Strom-Sensor
Artikel-Nr.: 80001304 EAN: 4250320212492

Die MUI Sensoren sind zur Messung von Spannungen, Strömen und verbrauchter Akkukapazität im Modell bestimmt. Zur Anzeige der gemessenen Werte wird das JETIBOX-Terminal benutzt und zur drahtlosen Übertragung der Informationen das DUPLEX-System 2,4GHz.
Das DUPLEX-System benutzt zur Kommunikation das 2,4GHz Band, welches nicht nur die Übertragung von Fernsteuerungs-Daten zum Modell ermöglicht, sondern auch die Übertragung vom Modell zurück zum Sender. Die während des Betriebs gewonnenen telemetrischen Daten werden in Realzeit übertragen und der aktuelle Stand der gemessenen Größen kann auf dem LCD Bildschirm der JETIBOX dargestellt werden. Die telemetrischen Sensoren MUI ermöglichen das Messen von Spannungen und Strömen in Ihrem Modell und übertragen diese Informationen mit Hilfe des DUPLEX-Systems (Empfänger und Sendermodul). Dank der hohen Strom-Messgenauigkeit erlauben diese Sensoren die verbrauchte Kapazität des gemessenen Akkus zu verfolgen. Die MUI-Einheit nimmt neben der Dauer des Stromdurchgangs auch den Durchschnittswert und Maximalwerte des Stromes auf. Weiterhin bietet sie die genauen Spannungswerte sowie ihre minimalen und maximalen Werte an.
Zur Einstellung von Parametern und Darstellung der gemessenen Werte dient das JETIBOX-Terminal.
Die MUI-Sensoren ermöglichen die Einstellung eines akustischen Signals bei Überschreitung von eingestellten Parametern. Diese Alarmmeldung kann für die Messung des maximalen Stromes, der minimalen Spannung und für den maximal zulässigen Kapazitätsverbrauch eingestellt werden. Das akustische Signal wird vom Sendermodul über einen eingebauten Tongeber generiert. Einzelne Alarmmeldungen werden durch die Zuteilung eines Morsealphabet-Buchstabens voneinander unterschieden. Die akustischen Signale für Parameterüberschreitungen werden auch dann generiert, wenn keine JETIBOX angeschlossen ist. Bei angeschlossener JETIBOX zeigt das LCD-Display an, welcher Parameter überschritten wurde. Im Falle der Überschreitung mehrerer Parameter wechseln sich die akustischen Signale und LCD-Displayanzeigen ab.



DUPLEX 2.4EX MRPM Drehzahlmessmodul
Artikel-Nr.: 80001306 EAN: 425032021251

MRPM wurde entwickelt zum Messen der Drehzahl aller Motortypen. Die Messung erfolgt mittels optischer Sensoren. MRPM misst die aktuelle Drehzahl des Propellers und speichert die Maximale
Propellerdrehzahl.Diese Werte können direkt mit der JetiBox ausgelesen werden oder auch am Empfänger angeschlossen und so über den Sender in Echtzeit ausgelesen werden.

Der Einbau der Mechanik in den Rumpf

Bei der Arbeit zum Kopfeinbau in die Mechanik kamen einige Probleme auf, die vorher noch nicht so ersichtlich waren. Die Mechanik des EFL-Pro hat eine schräge Aufnahmeplatte an der Front für Regler, Empfänger und BEC. Oben auf dem geraden und horizontalen Bereich, würde das AC-3x Stabisystem sitzen. Baut man das aber so in den Rumpf würde diese Schräge Halterung genau im Cockpitbereich liegen. Ein Einbau von Sitzen und Cockpit-Armaturenbrett ist dann nicht machbar. Folglich muss sie abgetrennt werden. Auch ist ohne Rumpf nur schwer abzusehen wieviel Luft oberhalb des AC-3x nach oben zur Domabdeckung ist. Nach hinten kann man das Stabisystem nicht setzen, da man bei eingebauter Mechanik nicht drankommen würde. Das liegt an der Bauweise des Rumpfes. Man kommt an die Innereien indem man die Front vor der Hauptrotorwelle abzieht. Bei meiner Vario EC-135 ginge es, da man hier über die demontierbaren Turbinenabdeckungen ran kommt. Man müßte quasi zum Einstellen des AC3x jedes Mal die Mechanik aus dem Rumpf bauen. Laut Rumpfhersteller ist sein System so aufgebaut, dass die Mechanik in ca 5 Minuten aus und eingebaut werden kann. Aber besser ist es ja, wenn man da nichts demontieren muss.

aufgesetztes Ac3x und der schräge Vorbei aus seitlicher Ansicht
Diese Schräge muss weg…

Wenn das AC-3x hier sitzen bleiben könnte, wäre das super

Ein weiteres Problem ist die Wahl der Akku und die Platzierung. Ohne Rumpf vor sich zu haben ist das so eine Sache. Die EFL-Pro Mechanik hat ein Schienensystem. Die Front kann zwar abgenommen werden, aber derzeit weiss ich noch nicht ob dann die Cockpit-Einbauten mit dabei sind, oder auf dem Rumpfboden sind. Bei Letzterem würde das Schienensystem nicht funktionieren. Von hinten Einschieben geht auch nicht, da ich mich aus Sicherheitsgründen dazu entschlossen habe, keine beweglichen Türen zu bauen. Ich möchte nicht, daß sich im Flug so ein Teil warum auch immer mal löst und in den Rotor fliegt. Der Rumpfbauer schrieb, dass es möglich wäre die Mechanik so zu kürzen, daß sie wie beim Original im oberen Bereich sitzt. Der Innenraum wäre so zu 100% scalemäßig auszubauen. Die Akku säßen dann im Unterboden. Hier fehlt aber wieder das Maß, da kein Rumpf, wie groß die Akku dann sein dürfen, und wie groß von der Kapazität. Auch ist der Schwerpunkt der Maschine so schwer einzuschätzen.

Akku auf der Schiene im Schacht der Mechanik

Wird die Mechanik nach unten gekürzt um einen Scaleausbau des Innenraum zu realisieren, muss man mit weiteren Platten die Mechanik verstärken. Nach dem Wochenende werde ich mal Kontakt zum Hersteller aufnehmen. Die Mechanik wird dann auch verschickt.

7.1.19
Heute besprach ich mit dem Rumpfhersteller Details. Ich werde das nun so machen, daß ich einen Teil der Schräge absägen werde. Dann passt das noch für den Cockpitausbau. Die Akkus werden dann mit Klett und einem Sperrbolzen befestigt. Fullscale werde ich den Innenraum nicht ausführen, obwohl es machbar wäre, daß die Mechanik ganz oben verschwindet wie beim Original. Ich hab so aber dann größtmögliche Steifheit auf dem Mechanikgehäuse. Drumherum werden dann die elektronischen Bauteile verbaut.

15.1.19
Als erstes wurde die Nase gekürzt, damit sie später im Rumpf nicht in das Cockpit ragt. Man könnte sonst keine Sitze verbauen

Schnitt an der Nase

Im Anschluß daran wurden die gekürzten Anlenkstangen montiert und auf Maß gebracht.

PSG 4-Blattkopf mit Align-Kit und gekürzten Anlenkstangen
PSG 4-Blattkopf mit Align-Kit und gekürzten Anlenkstangen

Ein Überstand von gut 5mm wurde abgeschliffen. Danach wurden die Blatthalter so genau wie möglich in die Waagerechte gebracht und fixiert. Regler, BEC und AC3x wurden an die neue Front angepasst, wobei der Roxy-Regler gegen einen Jive getauscht wurde. Nachdem das Ac3x problemlos funktionierte kam der Heckausleger wieder an das Chassis. Drehrichtung und Wirkrichtung der beiden Rotoren wurden nochmals kontrolliert, und einem ersten Problauf stand nichts mehr im Wege.

Zu einem Einflug kam es nicht mehr, da die Zeit vorangeschritten war und es schon Dunkel war. Ist aber kein Problem, denn die Blatthalter müssen ja noch genau ausgerichtet werden, und die Blattspur kontrolliert werden. Zudem werde ich noch ein paar Komponenten bestellen und verbauen.
DUPLEX 2.4EX E2 Messerweiterung
Artikel-Nr. 80001316
DUPLEX 2.4EX MUI 150 Spannungs/Strom-Sensor
Artikel-Nr.: 80001304 EAN: 4250320212492
DUPLEX 2.4EX MRPM Drehzahlmessmodul
Artikel-Nr.: 80001306 EAN: 4250320212515

20.1.19
Die Bevel-Box war nun auch eingetroffen, somit konnte es am Projekt weitergehen.
Die Einstellung der Blattspur ging mit der Bevel-Box sehr easy und schnell. Die mechanische Nullstellung lag schon so gut, daß nur minimal nachgebessert werden musste.

Anzeige während der Pitchverstellung

Der nächste Schritt war der Einbau des Jeti-Drehzahlsensor. Er wurde an einem Carbonstab so fixiert, dass er unterhalb der Rotorkreisfläche messen kann. Im Sender wurde er eingebunden und richtig auf 4-Blattkopf eingestellt. Man sollte dies nicht unter einer LED-Leuchte machen. Die Frequenz des LED-Lichtes stört die Messung und es gibt Abweichungen.

verbauter Jeti-Drehzahlsensor

Etwas länger dauerte die richtige Einstellung des AC3X. Aber auch das wurde gemeistert und alles funktionierte so wie es sollte. Die Elektronik wurde dann gewissenhaft befestigt.

Programmierung des AC3x
Einbau und Verkabelung der Elektronik

Der letzte Schritt vorm Einflug war die Montage der Spinblade-Rotorblätter. Diese Scaleblätter machen echt schon was her <3

Montage der 4 Rotorblätter

Auf dem Flugplatz bei gut -5°C angekommen, war Eile geboten. Gerade der Akku bereitete Sorgen. Doch bis alles aufgebaut, montiert, kontrolliert und eingestellt war dauerte es doch gute 15 bis 20 Minuten. Die Finger waren auch schon ganz steif.

Vor dem Erstflug (Einschweben)

Leider war ganz kurz nach dem Anlauf ein garstiges Klackergeräusch zu hören, was aus dem Bereich Heckrotor/Getriebe zukommen schien. Daher wurde sofort noch am Boden abgebrochen, und eine Fehlersuche in der warmen Wohnung sollte Klärung bringen.

Man konnte beim Drehen der Heckwelle beobachten, dass wohl das eine Ritzelrad auf 2-3 Zähnen nicht eingreift. Daraufhin wurde das Heckteil vom Heckrohr abgebaut. Das Heckrohr wurde vom Getriebe getrennt und letzteres auch aus dem Chassis entnommen. Eine sorgfältige Begutachtung aller Teile ergab, dass es nichts offensichtlich Defektes geben konnte. Also wurde nochmals alles zusammengebaut und in der Wohnung geprüft. Nun war seltsamerweise kein Sprung mehr vorhanden. Die Vermutung lag an der langen Verweildauer bei Minusgraden und Temperaturverzug sämtlicher Bauteile. Also kurz vor Dämmerung ein erneuter Schwebeflug.

Leider nahm die Cam das Restlicht nicht gut auf, so dass man fast nix bis gar nix sieht. Aber der Klang ist ruhig und sauber erkennbar. Jetzt muss bei wärmeren Temperaturen und im Hellen geflogen werden.

28.1.19
Bei der Planung zum Einbau des Heckrotors traten Probleme auf. Bei der TREX Mechanik ist der Heckrotor in Flugrichtung rechts, bei der Originalmaschine links. Man kann die Heckrotoreinheit zwar drehen, dann ist aber der Anlenkhebel vom Heckservo oben. Das ist weder Scale, noch passt es gut mechanisch in den Heckausleger. Das Anlenkteil kann man nicht wie gedacht drehen, da der Arm dann in den Lauf der Blatthalter ragt, und der Blatthalter anschlägt. Es geht nur mit Spiegelung und einem neuen gefrästen Teil.

Der Anlenkhebel
Hier der originale Blatthalter mit Hebel in Flugrichtung rechts, von unten gesehen

Umbau des Hebels (gedreht) und Blatthalter auf in Flugrichtung links


Der gedrehte Anlenkhebel blockiert den drehenden Blatthalter

17.2.19
Bei www.microhelis.de wurde ein Anlenkhebel aus Carbon bestellt, und bei www.Freakware.de eine Scherenmechanik zur Verstellung des Heckrotors. Mit deren Hilfe ist es nun möglich, den Heckrotor von Rechts auf Links (wie beim Original) zu montieren. Dies übernahm freundlicherweise ein sehr guter Freund von mir, bei dem aktuell die Mechanik steht.

Anlenkhebel und Scherenemechanik
umgebauter Heckrotor Bildquelle: basse @A3quattro-Forum.de
umgebauter Heckrotor Bildquelle: basse @A3quattro-Forum.de
umgebauter Heckrotor Bildquelle: basse @A3quattro-Forum.de

Montage des 4-Blatt-Kopf

Der neulich komplettierte 4-Blattkopf von PSG sollte nun auf die Mechanik montiert werden. Der Plan war, den Kopf zu montieren, die Elektronik einzustellen und die Mechanik einfliegen, damit sie dann sauber eingestellt in den Rumpf montiert werden kann. Das ging leider nicht, denn die Anlenkstangen von PSG waren zu lang. Zudem war die PSG-Taumelscheibe für die EFL-Pro-Mechanik zu groß. Der hintere Servohalter der zugleich auch als Taumelscheibensicherung fungiert wird vom Zapfen der Taumelscheibe im oberen Bereich gestreift. Somit kann der volle Pitchweg nicht ausgeführt werden. Gleichzeitig bewegt sich der Halter sehr schräg. Alles nicht so prickelnd. Es wurde auf die Align-Taumelscheibe zurückgebaut, und bei PSG müssen neue und kürzere Stangen bestellt werden. Die im PSG-Set haben eine Länge von 64mm . Benötigt werden Stangen mit 45 mm Länge. Da die Zeit drängt wird die Mechanik mit dem teilfertigen Kopf zum Einbau in den Rumpf geschickt. Zum richtigen Einsetzen in den Rumpf reicht das ja aus.