TTT Tängo :-)

28.3.18

Heute Morgen erhielt ich einen Anruf vom Stationsleiter der DRF-Station Christoph53 in Mannheim.

8o

Er teilte mir mit, dass die D-HTTT im Januar ausgemustert wurde, und im Laufe von 2018 alle weiteren BK-117 durch die neuen H-145 ersetzt werden.

:|
:S
:(

Ich sprach ja immer von der Triple- T(iee) , er als Pilot natürlich von der Triple T(ängo) …
was mich sofort an ein altes Lied meiner Jugend erinnerte 🙂

Videoquelle: Youtube / jeancarlosdejesusabr




Lipo-Kisten

Hier stelle ich Euch meine Variante zur Aufbewahrung der Lipo-Akku vor.

Der Gedanke und die Umsetzung dazu stammen aus dem Mai 2009.
Damals machte ich mir Gedanken wie man diese brandheissen Akku sicher aufbewahren und laden kann. Einige Kollegen nahmen Alukoffer aus dem Baumarkt, die mir aber zu schwach und undicht erschienen.
Per Zufall sah ich während einer Suche in einem Us-Army-Shop Munitionskisten. Und schon war der Gedanke geboren.


Die Kisten sind aus sehr dickem Stahlblech. Der Deckel ist mit schweren Bügelverschlüssen gesichert und hat eine sehr gute Dichtung im Deckel.
Das wäre ideal, für den Transport.

Da die Akku oft beim Laden hochgehen, machte ich mir Gedanken, wie man mit eventuell auftretendem Druck und feinstem Ruß klarkommt. Nicht dass der Deckel undicht wird, oder aufplatzt und alles ausströmt.

Hierzu erdachte ich mir ein Druckentlastungssystem, das auch Ruß auffängt.

In die Box zum Aufladen kommen 2 Löcher. Das eine zum Einführen der Kabel. Diese werden mit einer speziellen Gummitülle ummantelt und mit Silikon abgedichtet. In das zweite Loch kommt eine beidseitige Verschraubung mit einem Kugelhahn und Gewinde. Auf diesen Kugelhahn montiere ich den Festo-Schalldämpfer. In die Kiste kommt ein Rauchmelder.
Sollte es mal darin schmurgeln, meldet sich der Alarmpieper und piept so lange bis die Batterie alle ist. Das bekommt man mit. Nun kann man vorsichtig den Hahn aufdrehn. Das Gas entweicht langsam. Man kann jederzeit wieder zumachen. Der Ruß bleibt innen.

Dieser Hahn kommt auch in die Aufbewahrungskiste. Auch ein Rauchmelder.

Zusätzlich kommt in die Box spezieller Melaminharz-Schaum, nämlich Basotect von BASF. Dieser Schaum ist schwerentflammbar, hitzestabil und bröselt nur schwarz zusammen. Er tropft nicht und brennt nicht und erfüllt die höchsten Brandschutznormen. Zudem zersetzt sich der Schaum und ist inert. Das heisst, es gast Stickstoff aus, was Flammen dann erstickt.

Videoquelle:  Youtube / BASF SE


Gekauft habe ich die Kisten bei https://www.us-army-military-shop.de/#
Der ist nicht weit von mir.

Hier die Aufbewahrungsbox.
Da musste ich nur Schmirgeln, Schleifen und lackieren…. Fertig 🙂

Für die Aufbewahrungs- und Ladebox war etwas mehr Aufwand und Material nötig.
Löcher mussten gebohrt werden, und der Verschluß samt Filter angebaut werden. Ich habe das jetzt in G3/8″ realisiert, mit Reduzierstück auf G1/4″ für den Schalldämpfer.

Bildquelle: alle Bilder sind von mir

 

 

Transportplatte

Spätestens als die EC-135 in die heimische Flotte kam, musste ein System für den sicheren Transport her.
Den T-REX 500 und T-REX 600 konnte ich ja immer geschützt in Wolldecken auf der Rückbank transportieren. Gesichert mit einer Leine am Sicherheitsgurt.
Die kleinen Blade 130 und Blade 180 waren immer im Originalkarton, da passiert nichts.
Zu Beginn hatte ich die EC-135 nur mit Kissen und Decken geschützt. Aber das war nicht optimal.

Im RC-Heliforum fand ich dann ein paar Anregungen die mir gut gefielen, und auch nicht teuer waren.
Mit Kanthölzern und Holzplatten aus dem Baumarkt zimmerte ich einen Rahmen mit Platte. Auf die Unterseite kam Klettband, das sich dann später am Ladeboden des Auto festkrallt und ein Verrutschen verhindert.

In die Platte wurden die Kufenabstände der einzelnen Modelle übertragen und Gewindeinserts eingeklebt. Über ein Kantholz werden die Helis dann mittels Verschrauben über dem Landegestell gesichert.
Dieses System hat sich bei mir bewährt.
Die BK-117 wird dann vom Lochbild her noch dazugetan.

Damit ich auch etwas laden kann, das nicht auf die Heli rutscht, habe ich eine stabile Seitenwand gezimmert, die mit starken Schrauben befestigt ist, aber auch jederzeit in dem Abstand versetzt oder abgebaut werden kann.


Skizze der Idee mit Umsetzung

Das war so meine erste Vorstellung gewesen
Bisheriger Transport
Fertige Transportplatte

 

Umsetzung des Projektes in Einzelschritten

 

Die Mechanik

T-REX 600 EFL PRO

Bildquelle: mit freundlicher Erlaubnis des Vorbesitzers (subv300)

Ich war sehr lange auf der Suche nach einem Rumpf, und hatte die Mechanik gänzlich total vernachlässigt, da ich davon ausgegangen war, man geht in den Laden und kauft bzw. bestellt eine.
Die Rechnung ging nicht auf. Ich benötigte ja eine 600er Mechanik und hatte die T-REX 600 im Fokus. Doch leider begann ich den Bau der D-HTTT zu spät. Zum einen waren alle in der Nähe befindlichen Original BK-117 ausrangiert und ersetzt, zum anderen gab es keine guten Rümpfe, und dann waren die T-REX 600 ausverkauft und werden nicht mehr produziert.
Was noch möglich war, ein T-REX550 und dann ein 600er Heckrohr verbauen. Aber der 550er hat diese Taumelscheibensicherung oben am Kopf. Das schaut nicht nur blöd aus bei einem Scale-Heli, sondern erfordert unter Umständen Fräsarbeiten am Rumpf. Und das geht gar nicht.

Nun gut, der Rumpf ist ja noch nicht fertig, also erst mal kein Streß bei der Mechanik. Dennoch zog es sich über einige Monate hin, bis mich ein sehr guter Freund und Vereinskamerad auf ein Internetangebot aufmerksam gemacht hatte.
Der angebotene Rumpf war wie gemacht für den Einbau in einen Scaler.
Auch schon wegen der reduzierten Drehzahl. Wir nahmen Kontakt auf und hatten Glück. Gerade auch beim Verkaufsort. Ein befreundeter Fliegerkollege wohnte nämlich nicht weit weg und würde 3 Wochen später eh zu unserem Flugtag fahren. Perfekt. Er holte ihn ab und brachte ihn mit auf unseren Flugplatz. Ein wirklich perfekter Heli.

An dieser Stelle nochmal meinen ganz herzlichen Dank an den sehr netten Verkäufer, daß alles so gut klappte.

Wie geht es nun weiter?
Der Zweiblattkopf wird durch den PSG 4-Blattkopf ersetzt, die Spinblades Blätter werden montiert, und dann werden Jeti-Empfänger und Stabisystem verbaut, programmiert und eingeflogen. In diesem Zustand kommt er zum Rumpfhersteller, der den Heckrotor auf die linke Seite umbaut und die Mechanik in den Rumpf einpasst. Dann bin ich auf den Erstflug gespannt.
Am Heckrotor werden etwas geringfügig längere Blätter mit eventuell S-Schlag verbaut, um mehr Druck aufbauen zu können, auf Grund der geänderten Wirkrichtung von Rechts auf Links.



Details zur Mechanik

ALIGN T REX 600 EFL PRO

  • 3 mal FUTABA BLS 451 für die Taumelscheibe
  • 1 mal FUTABA BL9251 für das Heck
  • ROXXY 975-12 Opto
  • Jeti SBEC an 6S.
  • Stockmotor wie aus der Combo.
  • Umbau des Hecks auf die schnellere Untersetzung vom Vorgänger
  • Schnellverschlüsse für die Haube, nur oben.
  • Tasche. Schützt alles vor Staub.

Akkus:
5,5mm Stecksystem, kein Blitzschutz, der ROXXY braucht keinen.
2 mal 12S.3300mAh. Je 2 mal 6S in Reihe
1 mal 10S.3900mAh. Je 2 mal 5S in Reihe


Bildquelle aller Bilder dieser Seite : mit freundlicher Erlaubnis des Vorbesitzers (subv300)



Tag der offenen Hangartore Flugplatz Freiburg

Am 16.6.18 veranstaltete die AKA Fliegergruppe Freiburg e.V. einen Tag der offenen Hangartore am Flugplatz Freiburg.
Auch die DRF beteiligt sich hierbei und stellt sich und eine Rettungsmaschine vor. Nach vorangegangenen Gesprächen sollte dies eine BK-117 B2 sein. Die Regelmaschine am Standort Freiburg ist auch „noch“ eine BK-117 B2. Also sollte das doch klappen mit Detailaufnahmen von der Maschine und den Beschriftungen die mein Rumpfhersteller für die Lackierung benötigt.

Freitag, 15.6.18
Dieser Freitag war echt ein schwarzer Freitag gewesen.
Da freut man sich monatelang, endlich die gewünschte Maschine sehen zu dürfen, und dann kommts faustdick.
Abends benachrichtigte mich jemand aus der Fliegergruppe Freiburg, dass der Rettungsheli schon da stehen würde.
Laut DRF sollte er aber erst am Samstag Morgen einfliegen.
Es kam noch schlimmer, auf einem Webcam-Bild sah man die Maschine von vorne, und das sah gar nicht gut aus, denn man konnte einen weissen Fleck in der Schnautze sehen. Und damit wäre es keine BK-117

 Ich rief beim Veranstalter an, da war zum Glück ein hilfsbereiter Flieger, der mir versprach zur Maschine zu laufen und die Kennung abzulesen. Ich solle in 30 Minuten nochmal anrufen.
Zeitgleich probierte ich es bei der DRF. Da war keiner mehr da.
Also schrieb ich eine Email an die DRF Station in Freiburg.

30 Minuten später kam die Ernüchterung per Telefonat.
Es stand die D-HDRQ auf dem Platz, und das ist definitiv eine EC-135.

Es geht noch schlimmer, keine Stunde später die Nachricht der DRF. Die BK-117 musste am Vortag in den Regeldienst, als Ersatz stellte man eine EC-135 hin.

Der Tag war gelaufen………………….

Kurz vorm zu Bett gehen sagte ich mir“Scheiss drauf, eingeplant war der Tag, da mal schnell hinzufahren, also fahr ich morgen schnell runter“

Samstag, 16.6.18
Gesagt getan. Um 6 fuhr ich los nach Freiburg.
Am Platz angekommen sah ich dann auch beide Maschinen. Die Static-Display-Maschine zum Anschauen mit der Kennung D-HDRQ und die Regelmaschine, die BK-117 mit der Kennung D-HAID
Ich rief bei der Fliegergruppe an und bekam meinen Kontakt von gestern ans Ohr, der dann auch zum Tor kam und mich einliess.
Wir sprachen noch länger übers Fliegen, und er meinte, ich solle mal trotzdem zur DRF hin, vielleicht hat jemand ein Erbarmen.

Und tatsächlich, man hatte offene Ohren Herzen für mich.
Ich durfte mit vor um die benötigten Bilder zu schiessen.

Danach gingen wir zur EC-135. Da ich bei den allerersten am Platz war, war an der Maschine noch keiner. Somit konnten gut 1 Std Fachgespräche geführt werden.

Es waren auch 2 Techniker aus der Werft da. Von Ihnen erfuhr ich, daß meine D-HTTT letzte Woche dort konserviert und eingemottet wurde. Eine weitere Verwendung bleibt offen.
Besser als in den Iran verkauft zu werden 🙁

Videoquelle: Youtube / BadenAirTraffic

Mit den anderen Leuten der DRF (Shop und Öffentlichkeitsarbeit) sprach ich auch länger. Irgendwann hörte man ein Fauchen

Geilo, die BK-117 startet und fliegt zum Einsatz. Bis ich die Cam einsetzbar hatte, war sie fast wieder weg. Schade.

Videoquelle: Youtube / DemianSP

Ich beschloß auf die Rückkehr zu warten. Bis dahin ging ich was Essen und Trinken, und positionierte mich am Hangar der Fallschirmspringer.

Irgendwann hörte ich das typische tieffrequente Wummern der BK-117.
Sie flog vom Tower her ein. Cam raus, gefilmt und gewartet, bis sie hinter den Hallen vorher kommt. Aber sie kam nicht. HM,,,was ist da los?

Ich tappste wieder 600m zum Tower und sah, dass sie aufgetankt wird.
Also wieder zurück , und warten.
Endlich starteten die Turbinen, und dann flog sie spektakulär rein.

Und setzte vorzeitig ab. Aha…vorm Helipad lag was von nem Zelt rum.
Der NA stieg aus und beseitigte das Problem.

Wunderbar, da gelang mir nen tolles eigenes BK-117 Video

Videoquelle: Youtube / DemianSP


Kurz darauf flog noch eine BELL 47 vorbei

Videoquelle: Youtube / DemianSP


Alles in allem ein sehr toller Tag…
Anbei ein paar Bilder

Rotor-Live Messe 2018

Am 10.3.18 fuhr ich nach Iffezheim zur Rotor-Live, in der Hoffnung dort einen Hersteller zu finden, der BK-117 B2 Rümpfe anbietet, oder eventuell fertige schon verkauft.
Ich fuhr voller Hoffnung da runter.
Doch schnell schwand die Euphorie. Für mich war nichts passendes vor Ort gewesen.
Die von Vario war zu groß und für mein Budget zu teuer, da man da noch allerhand selbst machen muß. Von der Lackierung gar nicht erst zu reden.
Scaleflying war sehr zuvorkommend und gesprächsbereit und signalisierte, dass im 3.Quartal ein Rumpf geplant sei. Dies stellte sich im Nachhinein als Fehlinformation dar. Scaleflying argumentierte am Telefon damit, dass man ja die EC-145 hat.
Also auch nichts. Die anderen Anbieter waren in der Premium Liga. Folglich war es das dann erst mal gewesen mit der Suche nach einem Rumpf.
Aber ich hatte einen schönen Tag und Kleinkram wie Kabel, Schrumpfschlauch kann man immer kaufen und gebrauchen.
Nicht zu verachten die tollen Outdoorflugshows und das Catering. Alles in allem ein schöner Tag.
Kurz vor knapp kam ich bei Modellbau Baumann vorbei und bestaunte eine wunderschöne EC-145

EC-145 von Modellbau Baumann

EC-145 von Modellbau Baumann


Videoquelle: Youtube / Markus Nussbaumer

Hier ein paar Bilder die ich auf der Rotor-Live erstellte.

Die Rotorblätter

Für den Hauptrotorkopf wählte ich von Spinblades den Scale 4 Blattsatz 600mm mit der Artikel-Nummer 1884600
Sie sind nicht nur auf der Fläche lackiert, sondern auch an der Kante und der Blattspitze.
Das macht sich bestimmt sehr gut auf der rot-weissen DRF Maschine.

Für den Heckrotor habe ich noch keine gewählt. Da ich hier erst die ersten Flugversuche mit der TREX-Mechanik abwarten muss.

Der Hauptrotor wird rechtsdrehend, und der Heckrotor nach links umgebaut. Wie beim Original. Da der TREX600 den Heckrotor rechts hat, werden wohl Heckblätter mit S-Schlag und etwas mehr Blattlänge benötigt. Denn die Hauptrotordrehzahl wird recht niedrig sein, dementsprechend verringert sich die des Heckrotors und auch der Druck.


Spinblades
Artikelnummer: 1884600
Spinblades
Artikelnummer: 1884600 

Der 4-Blatt Rotorkopf

PSG Dynamics

Ich wählte den 4-Blatt Kopf von PSG Dynamics, da ich von der Qualität schon bei meiner EC-135 überzeugt wurde.
Das Set enthält sehr passgenaue Teile aus hochwertigen Werkstoffen, zu dem werden die Teile von einem deutschen Unternehmen produziert.
Am Standort Deutschland.

Verwendet habe ich das 600/4 PSG Pro Kit

Die Montage war recht einfach und dauerte insgesamt ca. 2,5 Stunden.
Wichtig hier ist die gewissenhafte Entfettung der Teile vor der Montage.
Hier benutzte ich von Addinol das Universalreiniger-Spray.

Für die Schmierung der Blattlager, und der beweglichen Teile, sowie Innenflächen der Blatthalter nahm ich das Addinol Hightemp EK2 .
Seine Eigenschaften passen sehr gut auf die Anforderungen.


ADDINOL Hightemp EK 2 ist ein Lithium-Komplexseifenfett auf Mineralölbasis mit EP-Zusätzen.  Einsatztemperatur von -30 °C bis +150 °C, kurzzeitig bis +200°C.


ANWENDUNGSBEREICHE  
• Hervorragend geeignet zur Schmierung von hoch druckbelasteten Wälz- und Gleitlagern sowohl in industriellen als auch in automotiven Anwendungen.
• Sehr gut geeignet zur Radlagerschmierung von Nutzfahrzeugen. 
• Sehr gut einsetzbar bei schnell laufenden PKW-Radlagern. 

SPEZIFIKATIONEN / FREIGABEN 
Entspricht der Anforderungen gemäß: 
• MAN 284 Li-H 2
• Volvo STD 1277,18 und 1277,2
• MB 265.1   

Bezeichnung nach DIN 51502:  
• KP2P-30  

Bezeichnung nach ISO 6743:  
• ISO-L-X CDHB2    Entspricht der NLGI-Klasse 2.


EIGENSCHAFTEN + VORTEILE FÜR DEN ANWENDER
• Walkstabil • Gewährleistung der Strukturstabilität  • Oxidationsbeständig • Exzellente Alterungsstabilität • Wasserbeständig • Direkte Einwirkung von Wasser möglich • Zuverlässige Korrosionsschutzeigenschaften • Lange Lebensdauer der Maschinenteile • Hohe thermische Belastbarkeit • Einsetzbar bis 150°C • Hohe Druckaufnahmefähigkeit • Schmierung von hoch druckbelasteten Lagern 

Schmierstoffe für RC-Helicopter


Ohne den richtigen Schmierstoff geht nichts

 

Bei der Auswahl von Schmierstoffen lege ich sehr großen Wert auf die hohe Qualitäten der eingesetzten Stoffe.
Meine Erfahrung hat bisher gezeigt, daß viele Anbieter im Bereich Herstellung/Verkauf von Rümpfen und Mechaniken eher Standartfette anbieten und einsetzen. Viele Produkte altern vorzeitig oder entmischen sich unter Verhärtung des Eindickers (meist Seifenbasis).

Im Automotiv Bereich vertraue ich seit sehr vielen Jahren den Schmierstoffen der ADDINOL Lube Oil GmbH. Halbjährliche Ölanalysen zeigen die hohen Reserven und den geringen Verschleiß. Das Hauptgeschäftsfeld von Addinol ist aber die Industrie Kraftmaschinen, Schwergetriebe, Windkraft, Railway etc.
Aus diesem Grund rief ich in deren Anwendungstechnik an, und gab die Belastungsanforderungen und Materialien meiner Teile durch. Aufgrund dieser Daten suchten sie das jeweils beste Schmiermittel aus Ihrem Sortiment für genau diesen Einsatzzweck heraus.

Ich benutze für meine EC-135 und die neue BK-117 folgende Mittel.

– Rotorkopf-Blattlager (Addinol Hightemp EK2)
– geschlossenes Metall-Hauptgetriebe (Addinol Longlife Grease HS2)
– Steuerstange für Heckrotorverstellung (Addinol PTFE-Gleitlackspray)
– Zahnräder (Kunststoff) des Hauptantrieb am Motor (ADDINOL Multiplex   XMK2)
– elektrische Steckverbindungen (ADDINOL Elektrokontaktspray)
– Verbindung Taumelscheibe/Rotorwelle (ADDINOL Feinmechaniköl)
– Hauptrotorkopf / Heckrotorkopf (ADDINOL KORROSIONSSCHUTZSPRAY KO 6-F)

Die Schmierstoffe beziehe ich beim A3Q-Oelshop , er bietet auf Nachfrage auch Sondergrößen der Fette in Röhrchen zu 10 Gramm an.

Anwendungstipps:
Viel bringt nicht immer viel. Meist reicht es einen dünnen Film aufzutragen.
Das PTFE-Gleitlackspray zum Beispiel sprühe ich meist auf und verreibe es dann mit einem feinen Mikrofasertuch. Andere Sprays wie zum Beispiel das KO-6F oder Feinmechaniköl kann man in ein Tuch sprühen und dann auf die Oberfläche auftragen.
Getriebe und Lager immer mit der geforderten Menge auffüllen.

 

 

Hier ein Teaser zu der doch recht unbekannten Firma aus Leuna

Videoquelle: Youtube / Addinol

Bildquellen: Addinol Lube Oil Gmbh, Öl-aus-Böhl

Die Addinol Lube OIL GmbH veröffentlicht jedes Jahr einen Werkstattkalender im Posterformat DIN A1
Für das Jahr 2019 erstmals durch Öl-aus-Böhl auch einen Kalender für die weibliche Kundschaft. Zu erwerben im A3Q-Ölshop unter Werbeartikel